A SYNTHESIS OF KNOWLEDGE
A NETWORK OF IDEAS


I am a READER. I am used to linear thinking. I habitually organise my ideas one after the other, from A to B to C etc. In my memory however, IDEAS are not organised in this linear fashion, they form a NETWORK in my ASSOCIATION CORTEX. In order to find them there I need to learn to THINK in a different manner: NETWORKS - NETWORKING - KEYWORDS - IDEAS 4
I need to learn to THINK in a different manner: HOW? Thinking about thinking! How does THINKING work? ____________________________________________________

Update 2011: Its not only a synthesis of knowledge that I am after, it is Wisdom. What is wisdom? How do I achieve the state of mind that I call "Wisdom of Insecurity" ? A Synthesis of Wisdom: Questions about "Mindfulness" How do I construct my world if ideas - my "Weltbildhaus"?

Caminante, son tus huellas el camino, y nada mas.
Caminante, no hay camino, se hace camino al andar. 
Al andar se hace camino
y al volver la vista atras
se ve la senda que nunca
se ha de volver a pisar. 
Caminante, no hay camino sino estelas en el mar. 
  Antonio Machado

Weltbildhaus-Umbauten

Ein Gedankenweg: Offene Weite - nichts von heilig (2008)
Ein Gedankenweg (PDF)


Beim Nachdenken über Sprache (2010)

Update 2013:
Observations of the third order
Worldview-Revisions

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How do human brains work? COGNITION - THE BRAIN - THE MIND

EXPLORE - INVESTIGATE:

Peter Fuchs
Die Metapher des Systems
Velbrück Wissenschaft 2001

Seite 13 Vorwort: Im Moment, in dem das Bewusstsein tut, was es tut (nennen wir es sehr vorläufig: Erleben erleben der Beobachtung), wird seine Welt sozial formatiert. Es erlebt nicht seine Welt. (Obwohl es sie nur selbst erlebt. Es ist ausgefüllt mit der Welt der anderen, in der jeder anderer mit der Welt der anderen ausgefüllt ist). Schon in seiner Entstehung (sei es geno- oder phänotypisch) ist es strukturell gekoppelt an Sozialsysteme. Es ist nie etwas anderes gewesen als eben dies: konditionierte Koproduktion, ein Bewohner der Differenz, kein Objekt oder Subjekte mit Eigenschaften, sondern eher ein Un-jekt.
...Klar ist jedenfalls, dass die Systemtheorie mit einer Differenz startet, mit der von System und Umwelt, und: dass der Einheitsbegriff des Systems der Begriff dieser Differenz ist. Einfacher gesagt: das System lässt sich nicht aus seiner Umwelt herausgeben, es ist nicht isoliertbar. Es ist jenes Co, jenes Zugleich, jener Zweiheit, die sich nicht in zwei Einsen zerlegen lässt. (Diese Zweiheit ist, genau besehen, wiederum Dreiheit, also eine Verkürzung der Triade X - Grenze - Y. Das ließe sich ebensogut wieder auf die EINS der Grenze zuführen, die die Zweiheit auswirft und folglich eine Dreiheit etabliert.... dass das Eine ohne dass anderer nicht zu haben ist, ist geläufiger Topos.) Und im Augenblick, in dem man dieser Komplikation gewahr wird, zerfällt die cartesische Sprache. Mit ihr fallen auch die zweiwertigen logischen Mittel aus.


Thinking about thinking! Can we think about thinking without thinking?
Is there a world without DISTINCTION?

DISTINCTION: Can we think about THE ONE behind THE TWO? Can we think about THE BASICS of THINKING?

The BASICS
Our distinctions, that is all our philosophy, our science, our life, all we can think about. I believe that some very important new basic ideas are being created in our human world. Re-reading these basic concepts, I came to realise that I forgot to mention a most important fundamental problem: How to think about myself?

Caminante, son tus huellas
el camino, y nada mas.
Caminante, no hay camino, 
se hace camino al andar.
Antonio Machado
 

How to think about myself? How to make my way by going?

Francisco Varela Ethical Know-how
f
uchsschweigen46: Vom Zweitlosen: Paradoxe Kommunikation im Zen Buddhismus: ...Die einzigartige Weise mit der Zen Zugang eröffnen will zu einer letzten, unausdrückharen Realität, entzieht sich (traut man den überlieferten Schriften und den Schriften über die Schriften) jeglicher Beobachtung. Denn Beobachtung ist, um im Vorgriff zu formulieren, Differenzgebrauch mit Bezeichnungsoption, und Zen setzt voraus, daß jede Beobachtung, weil sie Differenz benötigt, verfehlen muß, was Zen meint. ...Zen-Mönche, deren Erlösung und Erleuchtung (Satori) sich erst in dem Augenblick begeben kann, in dem sie jede Spur analytisch-differentiellen Denkens in sich getilgt haben.

...a world without DISTINCTION?

There is, bhikkhus, that base where there is no earth, no water, no fire, no air; no base consisting of the infinity of space, no base consisting of the infinity of consciousness, no base consisting of nothingness, no base consisting of neither-perception-nor-non-perception; neither this world nor another world nor both; neither sun nor moon. Here, bhikkhus, I say there is no coming, no going, no staying, no deceasing, no uprising. Not fixed, not movable, it has no support. Just this is the end of suffering. UdanaVIII

...a world beyond DISTINCTION?

...
the unnamable Tao, the Mother of all existence. It is called the Void.(Spencer-Brown)
...die primordiale Nicht-unterschiedenheit

fuchsschweigen46...Ausschaltung jeglichen dualistischen Denkansatzes und damit auch die Unmöglichkeit einer auf Satori bezogenen Begriffsbildung18 Deshalb scheint es ausgeschlossen, sich an Satori heranzudenken. Es geschieht und ist erreichbar nur im existentiellen Sprung. Entscheidend ist, daß der Sprung aus der Welt der Gesondertheiten in die gleiche Welt als ungesonderte führt. Die Satori-Erfahrung hebelt den Erleuchteten nicht aus der Welt heraus, sondern beläßt ihn an der Stelle, wo er sich befindet. Diese Stelle ist nun aber dieselbe und eine andere. Das erklärt die metaphysisch unprätentiöse Haltung der Zen-Meister: Sie bleiben, was sie sind und wo sie sind, sie bleiben in der Welt der Konkretionen19 Nur ihre Beobachtungstechnik hat sich geändert. Sie nichtbeobachten die Welt. Darin eingeschlossen ist sogar das Nichtbeobachten des Beobachtens. Bestimmtheit und Unterschiedenheit kommen als sie selbst und als anderes vor, als Bestimmtheit und Unbestimmtheit, als Unterschiedenheit und Ununterschiedenheit.

...Freiheit von jeder Unterscheidung24.

...
daß Zen (und hierin unterscheidet es sich kaum von anderen Religionen) über das Konzept einer ultimate reality, einer letztlich unerreichbaren, absoluten, jedes Sein fundierenden Wirklichkeit verfügt, auf die hin es alle seine Operationen orientiert.
Die Nirvana-Idee Buddhas liefert die (Un)konturen dieses Konzeptes:»Es gibt, ihr Mönche, einen Bereich, wo weder Festes noch Flüssiges ist, weder Hitze noch Bewegung, weder diese Welt noch jene Welt, weder Sonne noch Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder ein Kommen noch ein Gehen, noch ein Stillestehn, weder ein Geboren«8.


...
die primordiale Nicht-unterschiedenheit.

...Jenes durch Differenzbildung mögliche Wissen heißt vijna, das Wissen der Nichtunterscheidung prajna11. Man kann sich im übrigen verblüffen lassen durch die genauen (hochmodernen, konstruktivistische Überlegungen präludierenden) Formulierungen, mit denen auf das Problem der Urdifferenz reagiert wird:

»Wir studieren die Wandlungen (I Ching), nachdem die Linien zusammengestellt sind. Können wir den Geist nicht auf das richten, was schon bestand, ehe ein Strich gezogen ward? Wenn wir verstehen, daß die ZweiForm aus dem Grunde entspringt, dann müssen wir fürwahr die Wandlungen nicht weiterhin studieren


Differentiate - Draw a distinction : George Spencer Brown: Laws of Form
George Spencer Brown Only Two Can Play This Game Bantam Books 1974
Note 1: page 127
...Space is a construct. In reality there is no space. Time is also a construct. In reality there is no time. In eternity there is space but no time. In the deepest order of eternity there is no space. It is devoid of any quality whatever. This is the reality of which the Buddhas speak. Buddhists call it Nirvana. Its order of being is zero. Its mode is completeness. Its sex-emblem is female. It is known to western doctrine, sometimes as the Godhead, sometimes as IHVH, or that which was in the beginning, is now, and ever shall be. This way of describing it, like any other, is misleading, suggesting that it has qualities like being, priority, temporality. Having no quality at all, not even (except in the most degenerate sense) the quality of being, it can have none of these suggested properties, although it is what gives rise to them all. It is what the Chinese call the unnamable Tao, the Mother of all existence. It is also called the Void.

In der Urzeit gab es keine Methode. Das anfängliche Chaos wies noch keine Unterschiede auf. Als das uranfängliche Chaos Unterschiede aufwies, entstand die Methode, das Gesetz, (fa). Wie entstand diese Methode? Sie entstand aus dem Ein-Strich (yi hua). The Dao

Lao-tsu Tao-Te-Ching
There is Something imperceivable but real, born before heaven and earth.
Silent and void, it stands alone, never changing.

It goes round everywhere, never becoming exhausted.
It may be considered the Mother of all under heaven.
I know not its name. Forging a pseudonym, I call it the Way.

The Nameless is the beginning [the ultimate source] of heaven and earth.
The Named is the mother of ten thousand things.
Verily, in the state of eternal Non-Being one would see the mysterious reality of the Way. In the state of eternal Being one would see the determinations of the Way.

Seiichi Imoto: Nothing as Plenum: Lao-Tsu's WAY and Maturana's SUBSTRATUM
Cybernetics and Human Knowing vol11, no4, 2005
The Origins of Religion



fuchs-cond-coprod: Die konditionierte Coproduktion von Kommunikation und Bewusstsein
Es gibt aber auch die Möglichkeit, Verwirrungen dieser Art auf tiefer liegende Theorieprobleme zurückzuführen, die noch vor dem Splitting der Systemwelt in psychische und soziale Systeme eine eigentümlich subversive Rolle spielen, die mit dem Systembegriff selbst zu tun haben, Paradoxieprobleme, durch die ein viel massiver wirksames Skandalon bezeichnet wird.Wir nennen solche Probleme vorläufig EINS=ZWEI=EINS-Probleme.
...Kommt es aber auf diese Unabschließbarkeit an, geht es also um das, was man theoretische Grundlagenforschung nennt, bietet sich für das im Systembegriff eingezeichnete EINS=ZWEI=EINS-Problem der Ausdruck konditionierte Koproduktion an.7 Er besagt (in der Lesart, die ich wähle), daß – erstens – alles, was erscheint, seine Epiphanie historisch (das bedeutet das Adjektiv ‚konditioniert‘8) erwirtschaftet, und - zweitens - daß diese Erwirtschaftung an die Ökonomie einer Einheit gebunden ist, die nur für einen Beobachter eine Zweiheit ist. So wenig es den Herrn ohne den Knecht gibt, den Knecht ohne den Herrn, so wenig es also weder Herren noch Knechte gibt, so wenig ‚gibt‘ es die eine Seite der Differenz (das System) ohne die andere Seite (die Umwelt). Die Metaphern der Verschränkung, der Verzahnung, der Kopplung, der Interpenetration, aber auch der Grenze sind im Blick darauf unzureichend.9 Sie sind schon im Rahmen einer okkulten Ontologie des Raumes gearbeitet. Davon muß man sich jedoch nicht erschrecken lassen, insofern man Fragen der Einheit, der Zweiheit, der Dreiheit an die Philosophie bzw. an Zeichentheorien delegieren kann10.

G. Spencer-Brown, A Lions Teeth, Löwenzähne, Lübeck 1995, S.20: „How we, and all appearance that appears with us, appear to appear is by conditioned coproduction. Vgl. auch ders., Gesetze der Form, Lübeck 1997

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STEPS TO A METAPHYSICS OF THE SECOND ORDER

    More criss-crossing ideas : ideas2 ideas 3 ideas 4 ideas 5


    Caminante, son tus huellas
    el camino, y nada mas.
    Caminante, no hay camino, 
    se hace camino al andar. 
    Al andar se hace camino
    y al volver la vista atras
    se ve la senda que nunca
    se ha de volver a pisar. 
    Caminante, no hay camino
    sino estelas en el mar.
       Antonio Machado


Wanderer, es gibt keinen Weg, der Weg macht sich selbst beim Gehen

Ein Gedankenweg: Offene Weite - nichts von heilig

wuwei bedeutet ein Handeln ohne den Dualismus von Subjekt und Objekt, ohne ein Ego, das handelt; ein absichtsloses, selbst vergessenes Handeln, dass ganz selbstverständlich, wie von selbst (ziran) der jeweiligen Situation entspricht; ein spontanes Handeln, dass sich völlig unvorbedacht dem jeweiligen Sachverhalt angepasst und auf ihn antwortet. Es kommt darauf an, im entscheidenden Augenblick intuitiv auf die Eingebung des Augenblicks zu vertrauen, anstatt nur auf den rationalen Diskurs und die Kalkulation zu setzen. Letztere sind zwar oft notwendig, und zu entscheiden, was wir tun sollen, oft aber auch nicht hinreichend im entscheidenden Augenblick, in dem es ankommt auf das, was wir tun können,....wer intuitiv handelt, ist leer, er reagiert spontan rezeptiv, er tut, ohne selbst zu tun.
Wuwei das Nicht-Tun geht mit dem wu nian, dem Nicht-Denken zusammen.

Günter Wohlfahrt Die Philosophie des Daoismus Ed. Chora 2001 Seite 51f.


Ideas 2: Why do we see patterns? What is order? How do we construct our maps? How do we navigate through life?

What is there in my brain that allows me to feel that I, as an individual live in a real world, can imagine without perception, know who I am, and am able to decide what I want to do? Aleksander Igor How to Build a Mind

THE MAP IS NOT THE TERRITORY Alfred Korzybski

Let chaos storm! 
Let cloud shapes swarm! 
I wait for form.
  Robert Frost


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