Boe 2008-2018


Der Dozent UBoe hat sich 2005, im Alter von 70 Jahren, zur Ruhe gesetzt.
Meinen Geist habe ich aber bei meiner Selbstpensionierung nicht zur Ruhe setzen können, mein "Geist" hat ganz eigenständig, wie er es seit früher Kindheit gelernt hatte, neugierig weiter gefragt: Wie funktioniert die Welt?
Oder, mit Walter von der Vogelweide gefragt: wie man zer welte solte leben?

Unterwegs.............................................................2008

Beim Nachdenken über Sprache...........
.........2010
Die Weisheit der Unsicherheit..........................2012
Worldview Revisions .........................................2013
At Home in the Universe ...................................2015

Einsichten und Aussichten
..............................2017


Denkerfahrungen aus dem Blumengarten meiner vita contemplativa Meditationen:


Wie funktioniert meine Welt?
Wie funktioniert der Unterschied zwischen der Welt und meiner Welt?
Gibt es überhaupt einen Unterschied?

Der alte Denker Boeschenstein 2018 behauptet,...meint, ja glaubt sogar,
es gäbe keinen Unterschied. Ich bin die Welt. Die Welt und ich sind koproduziertes Eins.
Die Eins kann ich aber nicht erdenken, ich kann sie nur erleben. Ich erlebe meine Welt als Lebewesen, das überleben will.
Lebewesen erfanden zum Überleben das Wollen und das Spüren.
Ich spüre "Ich bin die Welt".
Ich erfahre, dass ich meinen Alltag, meine Lebenswelt in ihren ständigen Wandel erlebe. Was kann ich wissen - und - Was kann ich nicht wissen?

Der Wissende - dichtete Christian Morgenstern:
....
Wer einmal frei vom großen Wahn ins leere Aug der Sphinx geblickt,
....vergisst den Ernst des Irdischen aus Überernst und lächelt nur.
....Wer einmal frei vom großen Wahn ins leere Aug der Sphinx geblickt,
....verachtet stumm der Erde Weh, der Erde Lust und lächelt nur.


Ich bin ein Nicht-Wissender, ich verdichte Gedanken zum Nachdenken:

Der Nicht-Wissende
....
Er darf den Ernst des Irdischen – manchmal – vergessen:
....Doch er lebt immer im schwierigen Auf und Ab seiner Gefühle.
....Er kann den Ernst des Irdischen nie ganz vergessen -
....und er will das schwere Irdische auch nicht ganz vergessen.
....Manchmal geniesst er das Auf und Ab seiner Gefühle
....und lebt – zumeist zufrieden lächelnd - in seinem leichten Alltag.


In meinem schwierig-leichten Alltag geht mir nicht mehr ums "Wissen",
es geht mir um "geistliche" Altersfürsorge.
Ich habe mir meine spirituelle Altersversorgung unterwegs verdient.

Unterwegs - Offene Weite, nichts von heilig 2008

Gedankenwege und Umwege: Nach einem langen Denkweg - als Denkwanderer unterwegs - komme ich zu einer Antwort: Ich bin wir. Ich und wir sind identisch. Ich und die Lebenswelt sind identisch. Darüber kann man nicht reden. Meine Gedankenwanderung führt vom Reden zum Schweigen.

Beim Nachdenken über Sprache
Weisheit der Unsicherheit
Worldview Revisions
At Home in the Universe
Einsichten und Ausichten



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